Hao Shizhai   (郝释斋)   1930 - 2014

Nein, er ist keiner der Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Kultur, für die im Shaolin-Kloster der rote Teppich ausgelegt wird und bei deren Besuch der ganze Tempel in Aufruhr gerät. Nur ein Bauer und Landarzt. Und Kungfu-Meister von Shi Yongxin, dem heutigen Abt des Shaolin-Klosters.
Die besondere Verbindung Hao Shizhais zum Shaolin-Tempel und seine Bedeutung in der jüngeren Geschichte des Klosters lassen es wert sein, einen Blick auf sein Leben zu werfen. Man wird sehen, dass es darin noch mehr zu entdecken gibt.

(1) 1986, Pagodenwald des Shaolin-Klosters  
Im Hintergrund stehend: Shi Xingzheng (links) und Hao Shizhai (rechts). Davor in "Der Knabe verehrt den Buddha"-Stellung 
(童子拜佛)  : Shi Yongwen (1. von links), Shi Yonghai (3. von links, direkt vor Shi Xingzheng), die Nonne Shi Yongmei 
(3. von rechts), Shi Yongxin (2. von rechts), Shi Deqian (?, 1. von rechts)  und ein unbekannter Schüler *


Hao Shizhai stammt aus dem Weiler Shutanggou (书堂沟) in Dajindian (大金店), einer Landgemeinde im Kreis Dengfeng, die von der chinesischen Regierung (wie das nicht weit entfernte Chenjiagou) als „Dorf der Kampfkunst“ bezeichnet wurde, da nahezu jeder erwachsene männliche Bewohner  Kampfkunst praktizierte. Die Hao-Familie verfügte über großen Landbesitz und zählte zu den wohlhabendsten Familien in Dajindian. Seit Generationen pflegte man die Kampfkunst, um Haus und Hof gegen Räuber  und andere unerwünschte Eindringlinge zu verteidigen.
Im Alter von sechs Jahren begann Hao Shizhai von seinem Vater Hao Deli (郝德立), Kungfu zu lernen, dann wurde er Schüler von Shi Yandong (释延东), dem Abt des Songshan-Qingliang-Tempels, und von dem bekannten „Volks-Kampfkunstmeister“ (民间武师) Li Gen-Sheng (李根生). Zusammen mit Chen Tianbao (陈天宝) soll er zudem bei Mei Jinxuan (梅金选), einem weiteren großen Kampfkunstmeister des Volkes gelernt haben, und es heißt, beide Meisterbrüder hätten zum Schutz von Dajindian eine „Privatmiliz“ gegründet.

Schon der Urgroßvater und der Großvater von Hao Shizhai hatten eine enge Verbindung zum Shaolin-Kloster, die mit dem jungen Shizhai natürlich fortgesetzt wurde: er lernte das Kungfu des Shaolin-Klosters von Shi Suxi  (释素喜), Shi Xingzhang (释行章) und  Shi Yongxiang (释 永祥).  

Im Alter von 19 Jahren heiratete Hao Shizhai die zwei Jahre jüngere Shi Yongfeng (释永凤). Nach dem Abschluß der Oberschule begann er als 22-Jähriger, sich zunehmend mit der Traditionellen Chinesischen Medizin zu beschäftigen. Er lernte zuerst nur im Selbststudium aus Büchern, bald wurden jedoch Li Baoshan (李保山) aus Yuxi und Bi Zizhen (毕子珍) aus Dengfeng seine Lehrer für Traditionelle Chinesische Medizin. Bi Zizhen, ein bekannter Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin und von Kindheit an Laienbuddhist, stellte ihn seinem Meisterbruder, dem Shaolin-Mönch Shi Dechan (释德禅), vor. Bei diesem für seine Heilkunde weithin bekannten Möncharzt wie auch bei Shi Xingzhang (释行章), den er schon als Kungfu-Lehrer kannte, studierte Hao insbesondere die Medizin des Shaolin-Klosters.
In den 1960er Jahren nahm er im Shaolin-Tempel unter Shi Xingzheng (释行正) Zuflucht zu den „Drei Schätzen des Buddhismus“ und erhielt den Dharma-Namen Shi Yongzhai (释永斋). 

(2) Hao Shizhai 1976
Die Verbindung zwischen Hao Shizhai und den Shaolin-Mönchen war insbesondere in der Zeit der Kulturrevolution und dem sich ihr anschließenden Jahrzehnt für den Shaolin-Tempel von großem Nutzen. Schon nach der Landreform in China am Anfang der 1950er Jahre gab es nur noch wenig Unterstützung des Shaolin-Tempels seitens der Laienschaft, am wenigsten jedoch während der Kulturrevolution (1966 - 1976). Viele Klöster und religiöse Kulturgüter wurden zerstört, religiöse Aktivitäten waren lebensgefährlich, schnell war man als Anhänger der „Vier Alten“ (四旧 – alte Kulturen, Denkweisen, Sitten und Gewohnheiten) angeklagt und gleichzeitig verurteilt. Zu dieser Zeit kam die Hauptunterstützung des Shaolin-Klosters von Hao Shizhai und seiner Familie. Trotz starker Einschränkung der eigenen materiellen Ressourcen versorgte die Hao-Familie die alten Mönche des Tempels und förderte zur Sicherung des Fortbestands der traditionellen Shaolin-Kultur auch aktiv deren Nachfolger. Shi Dechan fand in diesen Jahren mehrmals bei den Haos Zuflucht, und Shi Suxi soll sogar mehrere Jahre bei ihnen gewohnt haben. Es war wohl Familientradition, den Shaolin-Mönchen in schweren Zeiten Unterkunft zu gewähren: schon als 1945 die japanischen Invasoren den Shaolin-Tempel besetzten, fanden 25 Shaolin-Mönche auf dem Bauernhof von Hao Deli vorübergehend eine Bleibe.

Um in der Zeit der Kulturrevolution nicht alles im Tempel der Zerstörung und dem Verfall preiszugeben, bat Shi Xingzeng die Familie Hao, zahlreiche Schätze des Shaolin Tempels aufzubewahren und zu schützen: wertvolle Bücher über Kampfkunst, medizinische Abhandlungen, Statuen von Bodhidharma und Jinnaluo, religiöse Gebrauchsgegenstände, offizielle Siegel u.a.. Trotz des damit verbundenen Risikos wurden sie von der Familie auf ihrem Grundstück versteckt und dadurch vor der Zerstörung gerettet. Hao Shizhai nutzte die Gelegenheit, vertiefte sich in die Schriften über Kampfkunst und speicherte ihre wertvollen Lehren in seinem Gedächtnis. Während er tagsüber als traditioneller Arzt arbeitete,  studierte er nachts in einem fensterlosen Raum bei Kerzenlicht die alten Bücher des Shaolin-Tempels. In der Folge wurde er weithin bekannt für sein ausgezeichnetes Gedächtnis in Bezug auf die Shaolin-Kampfkunst, und erhielt den Beinamen „Lebendes Shaolin Faustkampfbuch“  (活少林拳谱). 

Nach dem Ende der Kulturrevolution wurde der Shaolin-Tempel der Gerichtsbarkeit einer kleinen Abteilung der Kulturbehörde von Dengfeng unterstellt, religiöse Aktivitäten waren untersagt und die Mönche hatten nicht genug Mittel für ihren Lebensunterhalt. Hao Shizhai kam mehrfach mit seiner Familie und landwirtschaftlichem Gerät zum Shaolin-Kloster und half den Mönchen bei der Kultivierung des wenigen dem Tempel verbliebenen Landes, damit sie sich von dessen Erzeugnissen ernähren konnten. 
In jener Zeit begann Shi Xingzheng seinen langen Kampf um die Wiedererlangung der  Rechte des Shaolin Tempels. Dazu reiste er manchmal einmal, manchmal mehrmals im Jahr nach Beijing, um bei den zuständigen Behörden seine Petitionen einzureichen, mit Verantwortlichen zu verhandeln, Unterstützer zu treffen etc. Auch hierbei half ihm Hao Shizhai, sei es durch Übernahme der Reisekosten, sei es als Begleiter oder auch nur durch moralische Unterstützung. Diese Hilfe war angesichts der Drohungen, Erniedrigungen und Frustrationen, die Shi Xingzheng im Verlauf seiner mehr als 10 Jahre andauernden Bemühungen um die Selbstbestimmung des Shaolin-Tempels geduldig ertrug, von nicht zu unterschätzendem Wert.


(3)  Hao Shizhai, Shi Xingzheng, Shi Yongxin
  Zur Bewahrung und Weitergabe der traditionellen Kampfkunst des Shaolin-Tempels gab es einen intensiven „personellen“ Austausch: zum einen schickte Hao Shizhai seine besten Schüler zum Erlernen des Shaolin-Kungfu zu den Shaolin-Mönchen, zum anderen ließ Xingzheng viele der neu in das Shaolin-Kloster eingetretenen Novizen eine Zeit lang von Hao Shizhai in der Kampfkunst unterrichten. Hierzu gehörte auch Shi Yongxin (释永信), der 1981 zum Shaolin-Kloster kam, von Shi Xingzheng als Novize angenommen und 1999 als Nachfolger Xingzhengs zum Abt geweiht wurde. Als später in der chinesischen Öffentlichkeit vermehrt Zweifel daran geäußert wurden, dass Shi Yongxin jemals selbst Kungfu erlernt hätte, verteidigte Hao Shizhai mit Vehemenz seinen wohl prominentesten Schüler. 

Weitaus weniger bekannt, jedoch nicht minder bemerkenswert sind zwei weitere Schüler Hao Shizhais: Shi Yongmei (释永梅) und Shi Yongzhi (释永贞),  die schon in der zweiten Hälfte der 70er Jahre zum Shaolin-Tempel kamen, um dort Nonnen zu werden. Hao Shizhai traf sie vor dem Tor des Tempels und brachte sie zu Shi Xingzheng, der sie als Schülerinnen annahm. Als Frauen durften sie jedoch nicht mit den Mönchen zusammen leben, zudem waren die Lebensbedingungen im Tempel sehr schlecht. Da sie im Shaolin-Tempel nicht auf Dauer bleiben konnten, wurden sie von Hao Shizhai in seine Familie aufgenommen. Nachdem sie von ihm ausreichend Kungfu gelernt hatten, um sich notfalls selbst verteidigen zu können, zogen sie in den Chuzu-Tempel („Tempel des Ersten Patriarchen“), der oberhalb des Shaolin-Klosters auf halbem Weg zur Damo-Höhle liegt. Shi Yongmei lebt bis heute in diesem als Weltkulturerbe geschützten Tempel und ist nun dessen Äbtissin. Ihre Verbindung zur Hao-Familie blieb über die Jahrzehnte hinweg weiterhin bestehen.

(4)

Auch das Schicksal von Shi Yanfo (释延佛), eines anderen bekannten Abtes der Region, ist eng mit Hao Shizhai verknüpft,- und mit einem seiner Brüder. Der dritte ältere Bruder Hao Shizhais trat in den 50er Jahren in den Shaolin-Tempel ein, als Mönch trug er den Namen Shi Yongshan (释永山). Er lebte überwiegend im Chuzu-Tempel und verstarb 1980. An seinem Grab ließ Hao Shizhai 1984 den an einer körperlichen Behinderung leidenden Shang Lianfu den Verstorbenen bitten, ihn als Schüler anzunehmen (vermutlich mit der Zustimmung des Mönchs Shi Xingzheng). So erhielt dieser auf Umwegen die Novizenweihe und den Namen "Shi Yanfo". Mit der Unterstützung Hao Shizhais wurde Shi Yanfo in den Shaolin-Tempel aufgenommen, wo er Buddhismus und Meditation lernte, 1989 erhielt er die volle Mönchsweihe im berühmten Baima-Kloster von Luoyang. Heute ist Shi Yanfo Abt des wenige Kilometer vom Shaolin-Kloster entfernten, in malerischer Landschaft gelegenen Fawang-Tempels (法王寺) sowie fünf weiterer kleinerer Tempel.


Als im Shaolin-Kloster Shi Xingzheng erkrankte und es ihm zunehmend schwerer fiel, die zahlreichen Aufgaben zur Verwaltung und Finanzierung des Klosters zu erledigen, half Hao Shizhai seinem Meister auch hierbei. Xingzheng hingegen war in seinen letzten Jahren aufgrund der zunehmenden Einnahmen des Shaolin-Tempels in der Lage, seinem Laienschüler eine finanzielle Unterstützung zu senden. Nach Xingzhengs Tod im August 1987 und der Übernahme der Tempelleitung durch Shi Yongxin zog Hao Shizhai sich aus dem Tempel zurück.
Er blieb dem Shaolin-Tempel weiterhin freundschaftlich verbunden, widmete sich jedoch mehr seinem Hof, seiner Familie, seiner Arbeit als Arzt der Traditionellen Chinesischen Medizin und in den letzten Jahren auch der Herstellung von Kräutermedizin. Zu Hao Shizhais erfolgreichsten Schülern der Traditionellen Chinesischen Medizin zählen Chai Rentao (柴仁涛), der Leiter des im Stadtkreis von Luoyang gelegenen Volkskrankenhauses von Yichuan, und Guo Guangjun (郭光俊), der als herausragender Vertreter der Landärzte Chinas vom Ministerium für Gesundheit die Auszeichnung „Beispielhafter Landarzt der Nation“ erhielt. Unter den vielen lokalen Kungfu-Meistern, die von Hao Shizhai unterrichtet wurden, befindet sich auch Chen Tongshan (陈同山), Vater des in ganz China berühmten Martial-Arts-Filmstars Shi Xiaolong (释小龙) .

Im Alter von 84 Jahren war Hao Shizhai, dessen Name in den Ausweisdokumenten eigentlich Hao Changlu (郝长路) lautet, noch bei guter Gesundheit, stieg „leicht wie der Wind“ den Berg hoch, behandelte täglich seine Patienten mit Akupunktur und kümmerte sich mitunter auch um Belange des Shaolin-Tempels.  Am 13. März 2014 um 14:13 Uhr fand sein Leben jedoch ein überraschendes, tragisches Ende. Er wurde auf dem Weg nach Dengfeng bei einem Autounfall auf der Zhengshaoluo-Autobahn schwer verletzt und auf die Intensivstation des Volkskrankenhauses von Dengfeng gebracht; wenig später musste sein zweiter Sohn, Hao Jiantong (郝建通), seinen Tod bekannt geben.

Mit Hao Shizhai verschwand ein weiteres für die heutige Generation wichtiges Verbindungsglied zu der Zeit vor dem von Shi Yongxin geprägten modernen, reichen Shaolin-Tempel,- zu einer Zeit in der wenige Menschen um das Überleben des Shaolin-Tempels kämpften. Er gehörte zu diesen Wenigen, trug einen nicht unerheblichen Anteil am Erhalt des Shaolin-Tempels und seiner einmaligen Kultur bei. Selbst Shi Yongxin bemerkte noch zu Haos Lebzeiten: „Wenn Hao Shizhai nicht gewesen wäre, gäbe es keinen Shaolin-Tempel im modernen Sinn." (“如果没有郝释斋,就没有现代意义上的少林寺”).
Shi Yanfo, der Abt des Fawang-Klosters im Songshan, nannte Hao Shizhai in seiner Trauerrede einen „leisen und unermüdlichen alten Bodhisattva“, und Shi Yongmei, die Äbtissin des Chuzu-Tempels, war, als ich sie einen Monat nach dem Tod Hao Shizhais traf, noch in tiefer Trauer um ihren verstorbenen Meister - für sie war er wie ein Vater gewesen. Yue Xiaofeng (岳晓锋), ein weiterer bekannter Schüler Hao Shizhais, betonte, dass Hao mit seinem edlen Charakter und seiner steten Einhaltung der Regeln (eines buddhistischen Laien) ein Vorbild für viele Menschen und viele Mönche gewesen sei. Traurig schreibt er: „Ich dachte stets, dass guten Menschen eine gute Vergeltung zuteil wird und dass deshalb der alte Mann 108 Jahre leben wird.“  



Sicherlich erhält er die gute Vergeltung in anderer Form … 





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Fotos:
1 - © copyright by 中原网 网站版权所有, download von: http://zzwb.zynews.com/html/2013-11/07/content_516699.htm
* Namenszuordnung mit Hilfe von Shi Yankai 
2 und 3 - © copyright by Yue Xiaofeng (岳晓锋); download von http://blog.sina.com.cn/s/blog_4919419a0100973a.html. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Yue Xiaofeng
4 - © copyright by www.gdwh.com

Die Inhalte dieses Artikels wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen auf ihren Wahrheitsgehalt hin geprüft und erstellt. Letztendlich geben sie meine Reflektion der Dinge wieder. 
Quellenangaben sind auf Anfrage hin erhältlich.
22.09.2014 - © copyright by yss 
Letzte Änderung: 18.10.2014
Urheberrechtlich geschützt 



 P.S.:  Wer hätte es vermutet? Zu dem 1982 in Dengfeng gedrehten Film „The Shaolin Tempel“, der weltweite Berühmtheit erlangte und dem Shaolin-Kloster einen enormen Zuwachs an Beachtung und Aufnahmegesuchen brachte, lieferte Hao Shizhai ebenfalls einen – wenn auch kleinen – Beitrag: ein Teil der alten Waffen, die in dem Film verwendet wurden, kamen aus seinem Haus.

Shaolin-Zweigtempel: Der Shuiyu-Tempel 2014


Der Shuiyu-Tempel in den Bergen des Daxiongshan

Versteckt hinter einem Bergbaugebiet südöstlich der Stadt Dengfeng liegt – nur ca. 40 km vom Songshan Shaolin-Tempel entfernt - der Shuiyu-Tempel (水峪寺, „Flußtal-Tempel“), malerisch eingebettet in die ruhige, dichtbewaldete Berglandschaft des Daxiongshan (大熊山).
Will man von Dengfeng aus zu ihm gelangen, so muss man erst eine mit monströsen Schlaglöchern gespickte „Höllenpiste“ durchqueren, über die mit Kohle und Erzen überladene Laster wie Schiffe bei Windstärke 12 schaukeln. In den meisten Fällen gelingt es, durchzukommen, ohne von Bodenschätzen begraben zu werden, und die abenteuerliche Fahrt wird mit einer wahren Bergidylle belohnt,- und mit einem Bergtempel, in dem die Shaolin-Kultur von Shaolin-Mönchen fernab vom Massentourismus praktiziert wird.



Dem heutigen Shuiyu-Tempel vorgelagert befindet sich ein kleiner Viereckhof, der vor der Neuerbauung des Tempels als  "Platzhalter" diente und mit drei winzigen Hallen den Gläubigen der Umgebung Raum für buddhistische Aktivitäten bot. Der Hof soll nur einige Jahrzehnte alt sein und lediglich der kleine Rest einer in ihm befindlichen Mauer soll als Überbleibel des einstigen Shuiyu-Tempels  noch aus älterer Zeit stammen. Das Besondere an diesem "alten Shuiyu-Tempel" ist, dass er eine schöne Legende am Leben hält, die sich um den Namen des Tempels rankt - zum einen durch die dem weiblichen Bodhisattva "Nanhai-Guanyin" (南海观音, wörtl.: Südmeer-Avalokiteshvara) gewidmete Halle, zum anderen durch mehrere im Innenhof errichtete Gedenksteine, in denen die Legende eingemeißelt ist.

  

 
Der Legende zufolge lag der Shuiyu-Tempel ursprünglich im Dorf Shuiyu (水峪村) der Gemeinde Gaocheng (告成镇) zwischen Dengfeng und den Bergen des Daxiongshan.  Da die " buddhistische Heilige aus Indien, Nanhai-Guanyin" (西天佛祖南海观音) ganz vernarrt in die malerische Landschaft des Daxiongshan mit ihren schönen Wäldern und Quellen war, dachte sie sich: Man könnte dort gut eine Stätte der buddhistischen Praxis (道场 = Skr.: bodhimanda) errichten. Noch am selben Abend ging sie zu den Viehbesitzern des Dorfes und lieh sich gegen Entgelt deren Vieh aus. Am nächsten Tag gingen die Viehbesitzer zu ihren Tieren und waren erstaunt, als sie bemerkten, dass die Tiere am ganzen Körper in Schweiß gebadet waren. Noch mehr wunderten sich alle, als sie feststellten, dass der Tempel spurlos verschwunden war. Dann entdeckte man, dass sich am Fuß des Daxiongshan ein neuer Tempel befand, der dem des Shuiyu-Dorfes glich wie ein Ei dem andern, und es war klar: der Tempel war mit Hilfe der Tiere über Nacht in den ca. 10 km entfernten Daxiongshan gebracht worden... 


Zusätzlich zu der Legende berichtet einer der Gedenksteine (Abbildg. oben), der Tempel sei ursprünglich im 7. Jahr der Zhen-Ära der Tang-Dynastie (唐真七年) erbaut worden (wenn mit "Zhen" die Ära "Zhenguan" gemeint ist, entspricht das dem Jahr 633 nach Gregorianischem Kalender) und habe sich über eine Fläche von 6,66 Hektar (百亩) erstreckt. Weiterhin wird angegeben, dass der Tempel im Jahr 34 der Wanli-Ära der Ming-Dynastie (1606) erneut erbaut worden sei, und in der Qing-Dynastie habe ihn der Shaolin-Abt Haichao (少林主持僧海潮法师) zum Zweigtempel des Shaolin-Klosters deklariert.  In der Guangxu-Periode der Qing-Dynastie (1875 bis 1908) sei erneut eine Renovierung erfolgt, doch nach der "Befreiung" (d.h. nach der Machtübernahme durch die Kommunisten, 1949) sei der Tempel in eine Werkstätte für den Gemeindewald umfunktioniert worden. In Folge der "Zehnjährigen Katastrophe" (十年浩劫,eine gängige Umschreibung für die Kulturrevolution) habe er keine Leitung mehr gehabt und sei verfallen. Danach hätten die drei Eigentümer des Tempels 80 000 Yuan an Spendengeldern gesammelt,- der Tempel sei erneut restauriert worden, und man habe neue Statuen anfertigen lassen.

Der Gedenkstein wurde 2001 errichtet und damit schien die Erneuerung des Shuiyu-Tempels vorerst abgeschlossen, doch sechs Jahre später erhielt sie durch die Involvierung des Shaolin-Klosters einen kräftigen Aufwind. 




Das Songshan Shaolin-Kloster (嵩山少林寺) nahm den Shuiyu-Tempel wieder in den Reigen seiner Zweigtempel (下院) auf, deren Anzahl heute rund zwei Dutzend beträgt. Am 26. Dezember 2007, fand die Feier der Grundsteinlegung für den Wiederaufbau des Shuiyu-Tempels statt, und Shi Yongxin (释永信), der Abt des Shaolin-Klosters, hielt eine Rede. Diese Rede wurde auf der Webseite des Shaolin-Klosters veröffentlicht, was auf die Bedeutung, die ihr intern zugemessen wird, hinweist. Sie wird deshalb hier in deutscher Übersetzung wiedergegeben:
Heute sind wir in der "Heimat des Kaisers Shun" – in den Daxiong-Bergen im Stadtkreis Dengfeng, um feierlich die Zeremonie der "Grundsteinlegung für das Aufbauprojekt des Shuiyu-Tempels, einem Zweigtempel des Shaolinklosters“ zu begehen. Dies ist ein wichtiges Ereignis für den Shaolin-Tempel, und es ist ein wichtiges Ereignis für die buddhistische Gemeinschaft. Im Namen aller Mönche des Shaolin-Tempels und der buddhistischen Gemeinschaft heiße ich zur heutigen Grundsteinlegungszeremonie alle Gäste herzlich willkommen.

Der Shuiyu-Tempel wurde der Legende nach in der Tang-Dynastie erbaut. Seinen Namen erhielt er aufgrund seiner Lage am Rand des Pferdetal-Flusses. Der Shuiyu-Tempel ist nicht nur ein Zweigtempel, sondern auch eine wichtige Kornkammer des Shaolin-Tempels. In der Vergangenheit hat der Shaolin-Tempel hier seine Nahrungsmittel gelagert und in Zeiten der Hungersnot die Notleidenden unterstützt.

Aufgrund von Baufälligkeit, Vandalismus und aus anderen Gründen ist jedoch heute vom Shuiyu-Tempel nur noch eine Halle verblieben. In den letzten Jahren ist mit der Entwicklung der lokalen Wirtschaft und den Bedürfnissen der Gläubigen der Bau des Shuiyu-Tempel notwendig geworden. Durch die Bemühungen der buddhistischen Gemeinde, mit der Fürsorge der politischen Führungskräfte verschiedener Ebenen und mit der Unterstützung der lokalen Bevölkerung, können wir heute schließlich das Aufbauprojekt des Shuiyu-Tempels beginnen. Frieden und Wohlstand, soziale Harmonie, günstiges Karma, Gedeihen des Buddhismus! Ich glaube fest, dass in naher Zukunft ein neuer und majestätischer Shuiyu-Tempel vor uns entstehen wird.

Hier möchte ich noch einmal allen Führungskräften danken, für die Zeit, die sie in ihren Terminkalender freigemacht haben, um der heutigen Grundsteinlegung beizuwohnen.  Ich hoffe, dass alle Führungskräfte, alle Besucher und alle Einheimischen auch weiterhin den Wiederaufbau des Shuiyu-Tempels unterstützen, auf dass der Tempel so bald wie möglich zu einem angesehenen Tempel, zu einem neuen Lichtblick im Zentrum Chinas wird und die lokale Tourismuswirtschaft voranbringt. Gleichzeitig hoffe ich, dass der Shuiyu-Tempel unter der Führung der Regierung auf allen Ebenen gewissenhaft die religiösen Vorschriften und Richtlinien umsetzt, die vier Arten von Anhängern (des Buddhismus) leitet, das Banner des Patriotismus hochhält sowie die gute Tradition, den Buddhismus zu fördern, die Heimaterde zu ehren und Menschlichkeit zu zeigen, fortsetzt. Mitgefühl, Weisheit, Frieden und Glück sind die leuchtenden Ziele des Shaolin-Tempels. Jeder sollte seinen persönlichen Beitrag zum Aufbau des Sozialismus und für eine harmonische Gesellschaft leisten.

Zum Schluss wünsche ich allen Führungskräften Gesundheit und stetes Glück !

Amitabha!
*1


I.
II.







 









III.
Der Wiederaufbau des Shuiyu-Tempels wurde vom Shaolin-Kloster und aus Spenden finanziert.*2 Einen wesentlichen Spendenbeitrag leistete Li Zhongling (李中灵), Direktor der Jinyu (Henan) Verpackungs-GmbH (金誉(河南)包装有限公司), und aufgrund der Höhe seiner Geldspende durfte er bei der Grundsteinlegung 2007 als Vertreter der „Verdienstvollen Laienbuddhisten“ eine Rede halten. *3  Die Kosten des Wiederaufbaus wurden im Juli 2009 von der Webseite der Provinzregierung von Henan (河南省政府门户网站) wie auch von der „Zhengzhou-Tageszeitung“ („郑州日报“) u.a. Zeitungen mit 15 Mio. Yuan (ca. 1,93 Mio. Euro) beziffert, wobei mit einer Fertigstellung und Eröffnung des Tempels im November 2009 gerechnet wurde *4 - eine Einschätzung, die später korrigiert werden musste.

Die Verwaltungsbehörde für Kulturdenkmäler der Stadt Dengfeng nahm im Juni 2009 den Shuiyu-Tempel in die Liste der unter Denkmalschutz stehenden Kulturgüter auf. Der Tempel wird in dieser Liste als ein Kulturdenkmal der Qing-Dynastie geführt. *5 Zwei Gedenksteine weisen auf diesen Denkmalschutz hin: 






Am 6. Juli 2013 inspizierten der Parteisekretär des Stadtkreises Dengfeng, Zheng Fulin, mit einer Delegation von Abteilungsleitern verschiedener staatlicher Ämter (für Wasserschutz, Transport, Kulturrelikte, religiöse Angelegenheiten u.a.) des Stadtkreises Dengfeng sowie der Abt des Shaolin-Tempels, Shi Yongxin, den Shuiyu-Tempel. Sie wurden von Dharmameister Yankai durch den Tempel geführt und "gaben verschiedene Leitlinien und Empfehlungen". *6

Schließlich fand nach sechs Jahren des Wiederaufbaus unter der Schirmherrschaft des Shaolin-Klosters und verschiedener Regierungsinstitutionen am 27. Juli 2013 mit einer feierlichen Zeremonie die Wiedereröffnung des Shuiyu-Tempels statt. Shi Yongxin, der Abt des Shaolin-Klosters, leitete die Feierlichkeiten; weitere hochrangige Shaolin-Mönche wie die Dharmameister Yongqian („shouzuo“ des Shaolin-Tempels), Yanci (Leiter des Kongxiang-Tempels), Yansong, Yanchao und Yankai waren anwesend. Mehr als 200 Mönche und Novizen aus dem Shaolin-Kloster und zahlreiche Gläubige nahmen an der Einweihung teil. *7

Die Leitung des Shuiyu-Tempels vertraute Shi Yongxin  Meister Yankai an, der schon seit 2008 zeitweise bei der Organisation und Überwachung der Aufbaumaßnahmen geholfen hatte.*8 Mit der Einweihung und Wiedereröffnung des Shuiyu-Tempels waren die Bauarbeiten jedoch noch nicht beendet und auch die personelle "Ausstattung" des Tempels mit einer Mönchsgemeinschaft ist noch im Aufbau.


Mahavira-Halle mit Hufa-Gans

Obwohl er in dünn besiedeltem, ländlichem Gebiet liegt, ist der Shuiyu-Tempel kein kleiner Tempel. Er ist zum einen dafür konzipiert, als ein Refugium für Mönche zu dienen, die sich für ihre Praxis ein ruhigeren Ort als den vorrangig für den Massentourismus genutzten Shaolin-Tempel wünschen. Zum anderen soll sich der Tempel auch zu einem Zentrum der im Shaolin-Tempel gepflegten buddhistischen Praxis entwickeln, deren Schwerpunkte also auf der Meditation, den Gesundheitsübungen, der Medizin und dem alten Kungfu des Shaolin-Tempels liegen. So ist der Shuiyu-Tempel von vornherein auf eine diesen Ansprüchen zahlenmäßig entsprechende Mönchsgemeinschaft und Laienschaft ausgerichtet.



Nebenhalle und Weituo-Statue


Rückseite der Mahavira-Halle
Gästehalle und Mönchszimmer (links), Nebengebäude mit Küche und Speisehalle (rechts)




Derzeit gibt es auf dem Tempelgelände folgende Gebäude und Räume: Mahavira-Halle, Avalokiteshvara-Halle, Samantabhadra-Halle, Manjusri-Halle, Kshitigarbha-Halle, Gründervater-Halle, Kimnara-Halle, Meditationshalle, Speisesaal, Sutraspeicher-Halle, „Mönchszellen“ u.a.. Das dreistöckige Gebäude mit dem Wohntrakt beinhaltet mehr als 30 Zimmer und bietet Platz für mehr als 100 Mönche. Insgesamt erstreckt sich die bebaute Fläche über 7.000 m2.
Anstehende Projekte, mit denen Ende diesen Jahres begonnen werden soll, sind der Bau eines Bergtors (Haupttor) und eines Glockenturms. *9  Wie man sieht wird das Bergtor schon von Weituo und der Turm schon von der Glocke erwartet ...





Ein Anziehungspunkt für die Besucher des Tempels sind seit 2011 die weißen, aus Naturstein geformten Statuen der Mahavira-Halle, deren Größe überrascht und deren Anblick auch ästhetische Ansprüche durchaus erfüllt. Der Tradition entsprechend erhebt sich hinter dem Hauptaltar die Statue des Shakyamuni-Buddha (释迦摩尼佛 shìjiāmóní fó), flankiert von  den Jüngern Ananda (阿南 anán) und Kashjapa (摩訶迦葉 móhē jiāyè). An der Rückwand der Halle sind im Westen die Statue des Amitabha-Buddha (阿弥陀佛 amítuó fó) und im Osten jene des Medizinbuddha (药师佛 yàoshī fó) aufgestellt, vor denen kleine Altare errichtet sind. Diese beiden Buddhas bilden zusammen mit dem Shakyamuni-Buddha die Trinität der „Buddhas der drei Welten“.
Hinter dem zentralen Altarbereich befindet sich eine hohe Trennwand. Ihre Rückseite ist gemäß der Tradition der angestammte Platz der Statue des Bodhisattva  Guanyin (观音菩萨
guānyīn púsà), die dem rückwärtigen Ausgang der Halle zugewandt ist. An den seitlichen Wänden der Halle sind auf hohen Sockeln die Statuen der 18 Luohan (十八罗汉 shíbā luóhàn) aufgereiht.


Mahavira-Halle: Statue des Shakyamuni-Buddha mit seinen Jüngern Ananda und Sariputra



Amitabha-Buddha
Medizin-Buddha









Bodhisattva Guanyin


Mahavira-Halle: 18 Luohan







Die Inneneinrichtung der Nebenhallen des Tempels ist zur Zeit, wenn vorhanden, noch recht bescheiden. Die dem jeweiligen Zweck der Hallen entsprechende Einrichtung und die Ausstattung mit den erforderlichen religiösen Utensilien wird noch einiger Spenden bedürfen, ganz zu schweigen von einer angemessenen und ansprechenden Dekoration.


Wenshu
Puxian




























Shuiyu-Tempel --- Bewohner und Besucher



Kungfu-Meister im Shuiyu-Tempel
Der Kungfu-Meister unterrichtet



Die Hundewäsche










Traditionelle Trainingsmethoden 1,

2,

3 ...


Traditionelle Küche,
traditionelle Speisezubereitung ...






















und hinter dem Tempel etwas traditioneller Eigenanbau

Dahinter nur Wald ...

.. und Berge


Der Daxiongshan (大熊山, wörtl.: „Großer-Bär-Berg“) ist eine Bergregion ca. 30 km südlich von Dengfeng, deren höchste Gipfel sich ca. 1150 Meter über dem Meeresspiegel erheben. Der namensgebende Hauptgipfel ist eingebettet in viele markante Nebengipfel und die gesamte Bergregion ist von tiefen Tälern durchzogen. Zu mehr als 90% ist der Daxiongshan mit Wald und  ursprünglicher Vegetation bedeckt,- ein Paradies für Wildpflanzen und Wildtiere. Zwar gibt es kein spektakuläres Großwild, doch Dachse, Wildschweine, Zibetkatzen, Eichhörnchen, Igel, Kaninchen, verschiedene Arten von Raubvögeln u.v.m. haben hier ein natürliches Zuhause.
Es ist durchaus angemessen, dass der Daxiongshan in einheimischen Berichten als eine „majestätische Bergregion“ und als  „grüne Pracht“ bezeichnet wird. Viele Naturliebhaber erliegen seinem Zauber im Herbst, wenn man von seinen Gipfeln auf ein Meer rot gefärbter Blätter blickt. Doch auch im Frühling, wenn vielerorts der „Prinzessinnen-Baum“ (Chinesischer Blauglockenbaum, chin.: 毛泡桐 oder  桐木树, lat.:  Paulownia tomentosa) blüht, ist er von besonderem Reiz. Im Sommer hingegen ist es angenehm, dass man aufgrund der großen Waldflächen auch bei Hitze ausgedehnte Bergwanderungen im kühlen Schatten der Bäume unternehmen kann.







Hirtenleben





















Schon seit längerer Zeit wird in China die Entwicklung des Tourismus als ein wichtiges Mittel zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Bergregionen forciert. Für den Daxiongshan haben die lokalen Behörden eine moderate, ökologische Nutzung als Tourismusgebiet avisiert. Tempel, historische Gebäude u.ä. dienen dabei wie üblich als Anziehungspunkte, als „Kulturoasen“ in der Wildnis, und so ist auch ein gewisses Interesse an der Entwicklung des Shuiyu-Tempels vorhanden. Die Provinz Henan gilt jedoch auch immer noch als eine der chinesischen Provinzen mit den höchsten Korruptionsraten, und das „Stadtbebiet Dengfeng“ ist davon sicherlich nicht auszuschließen. So ist nur zu hoffen, dass die Schönheit und Ursprünglichkeit dieser zur Zeit noch als „Naturpark“ geschützten Berggegend  erhalten bleibt und dass es auch in Zukunft heißt*10 :
Freund, wenn Sie großartige Felskanten erleben wollen, machen Sie sich auf zum Daxiongshan! Wenn Sie eine starke buddhistische ethnische Kultur fühlen wollen, na los, gehen Sie zum Daxiongshan! Freund, wenn Sie die atemberaubenden roten Blätter im Herbst genießen wollen, kommen Sie zum Daxiongshan!  Hier begrüßen die Weisheit des Berges und die Güte des Wasser lächelnd Ihre Ankunft ...
"Wenn Freunde aus der Ferne kommen, ist das nicht eine Freude!"
“有朋自远方来,不亦乐乎”*11

 



 '~'


Fußnoten:

*1
少林寺下院水峪寺修建工程奠基仪式隆重举行

http://www.shaolin.org.cn/templates/T_newS_list/index.aspx?nodeid=23&page=ContentPage&contentid=1056
Veröffentlichung der Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Meister Yankai

*2
s.u.


*3
少林寺版图扩张到海外 在德国意大利设分院
http://tieba.baidu.com/p/500638420


*4
 „投资1500万 少林寺下院水峪寺十一建成开光
http://www.dahe.cn/xwzx/gdxw/t20090723_1610828.htm
auch in: http://www.henan.gov.cn/zwgk/system/2009/07/23/010147143.shtml

*5
 “登封市各级文物保护单位 … „ (Seite 7)
http://www.docin.com/p-511672641.html 

*6
 „登封市委书记郑福林一行视察少林寺下院水峪寺

http://www.shaolin.org.cn/templates/T_newS_list/index.aspx?nodeid=23&page=ContentPage&contentid=10142

*7
 „少林寺下院水峪寺举行寺院落成庆典暨开光祈福法会
http://www.shaolin.org.cn/templates/T_newS_list/index.aspx?nodeid=23&page=ContentPage&contentid=10240

*2, *8  und  *9
Laut Angaben von Shi Yankai in einem Telefonat am 06.06.2014

*10
Abwandlung einer Textpassage in:
大熊山省级森林公园
http://www.tianheshiye.com/index.php?c=article&id=67

 *11
Analekten des Konfuzius (论语), Vers 1, 2. Satz






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14.06.2014 / © copyright by yss
Letzte Änderung: 7.7.2014